Auf den Spuren der Fischerin vom Bodensee
In den grauen Morgenstunden des 25. August packten sechs Mädchen der FAE müde den Bus und machten sich auf den Weg zum Bodensee.
In Konstanz angekommen erkundeten die Mädchen zunächst die Stadt. Anschließend konnten wir bei strahlendem Sonnenschein ein Picknick direkt am See genießen.
Die Überfahrt mit der Autofähre führte nach Meersburg und nach einer kurzweiligen Fahrt entlang des Bodensees war in Lindau unser Ziel erreicht.
Eine Mitarbeiterin der dortigen Jugendherberge begrüßte uns und teilte unsere Zimmer zu, wo wir nach einem leckeren Grillabend endlich in die Federn fielen.
Frisch gestärkt vom reichhaltigen Frühstück starteten wir am nächsten Morgen mit einer Stadtrallye den Tag. In der Lindauer Altstadt begaben sich Mädchen auf die Spuren der Fischerin vom Bodensee und lernten die Geschichte der Stadt kennen. Im kühlen Bodenseewasser des Strandbads erholten wir uns schließlich von den morgendlichen Strapazen. Bei einem gemütlichen Abschlussabend feierten wir den Abschied eines Mädchens von der Betreuung.
Doch auch persönliche Gespräche, der Austausch unter den Mädchen und das „Leben in der Gemeinschaft“ hatten ihren Platz. In der allabendlichen Motz- Runde gab es für jede Einzelne die Möglichkeit den Tag zu reflektieren, Kritik zu üben und Wünsche anzumelden.
Am letzten Tag unserer Bodenseefreizeit hieß es dann Koffer packen und Zimmer putzen. In strömendem Regen verließen wir Lindau und verlegten das Freiluftprogramm in die Burg Meersburg.
Dort führten die kalten und dunklen Räume bei einigen zu heftigem Heimweh, so dass wir uns bald darauf auf den Weg nach Karlsruhe machten.
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