Immer wieder etwas Neues ausprobieren!

05.06.2012

In Hinsicht darauf, dass wieder einmal ein Besuch der FAE II im Hochseilgarten der EPA anstand wendeten wir uns im Vorfeld gemäß o.g. Mottos an Rene Roser, den EPA-Manager. Aus der reichhaltigen Angebotspalette der EPA wählten wir schließlich das Angebot des Baumkletterns aus, welches nicht nur für unsere Jugendlichen, sondern auch für uns Mitarbeiter völliges Neuland darstellte.

Am Tag der Aktion fanden wir uns mit einigen interessierten Jugendlichen zunächst beim Kletterturm der EPA ein. Nach einigen Kletterrouten zum körperlichen und mentalen „Aufwärmen“, wurde zunächst eine längere Pizza-Pause eingelegt, in welcher den entkräfteten Körpern die nötigen Kohlenhydrate und Mineralien wieder zugeführt wurden.

Derart gestärkt konnten wir uns auf die ausführlichen Erklärungen Herrn Rosers einlassen, der uns zunächst die notwendigen Klettermaterialien erläuterte sowie Tipps zur eigentlichen Klettertechnik gab. Alle Teilnehmer trugen selbstverständlich Klettergurte und Helme.

Derart instruiert und ausgestattet mit Handsteigklemme, dem Sicherungsgerät „Gri Gri“, einer langen Seilschlinge und mehreren Karabinern stieg zunächst ein FAE-Mitarbeiter in die ca. 10-11 Meter hohe Baumkrone, um eine Top-Rope-Sicherung einzurichten. Diese schweißtreibende „Arbeit“ nahm seine 20 Minuten Zeit in Anspruch, in denen die Jugendlichen mit wachsendem Respekt der ihnen gestellten Aufgabe harrten.

Nicht nur, dass die Kletterer ihr Körpergewicht vollständig aus eigener Kraft, nur mit Hilfe der Materialien nach oben hieven mussten. Eine Schwierigkeit bestand auch darin das genannte Klettermaterial in luftiger Höhe, sitzend auf einer Astgabel, abzubauen, sich an den Klettergurt zu hängen um es auch wieder vollständig nach unten zu bringen. Hierfür wurden sie dann über die Top-Rope-Sicherung von einem Mitarbeiter abgeseilt.

Alle Teilnehmer konnten sich auf diese Herausforderung einlassen und gingen, zwar entkräftet aber erfolgreich, daraus hervor.

Schließlich war man sich darin einig, dass sich das zwischenzeitliche Warten gelohnt hat und etwas Neues auszuprobieren durchaus sein Gutes haben kann.

 

Sven Müller

FAE II

 

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