Somajeh-Cathrin Noheh-Khan
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AWO Präsident Wilhelm Schmidt und Hilda Westrich testeten I-CARE Protoyp

Eine Menschengruppe sitzt an einem Tisch und testet einen Tablet-PC.

Testeten zusammen den Prototypen des neuen I-CARE Tablet PCs (v.l.), der eine individuelle Aktivierung und Beschäftigung von Menschen mit Demenz ermöglichen soll: Jana Lohse, Projektkoordinatorin, Angela Geiger, Vorsitzende der AWO Karlsruhe, Hilda Westrich, Bewohnerin des AWO Seniorenzentrums Grünwinkel, Parsa Marvia, Bundestagskandidat der SPD Karlsruhe, Clarissa Simon, Prokuristin und Geschäftsbereichsleitung Gesundheit und Pflege bei der AWO Karlsruhe, Wilhelm Schmidt, Präsident des AWO Bundesverbandes, Gustav Holzwarth, Geschäftsführer der AWO Karlsruhe.

I-CARE ist ein Forschungsprojekt zur individuellen Aktivierung von Menschen mit Demenz. Die technische Unterstützung basiert auf einer Tablet-Plattform. Auf dem tragbaren Tablet-PC werden z.B. individuelle Fotografien zur Biografie-Arbeit, Musikvideos zum Mitsingen und Ratespiele zu verschiedenen Interessensgebieten angeboten. Dabei nutzen die Projektteilnehmenden entweder zu zweit oder in Aktivierungsgruppen einen kostenlosen Tablet-PC, der neben der körperlich-geistigen Anregung auch die gesellschaftliche Teilhabe stärken soll. Die technische Unterstützung wird später dazu beitragen, nachbarschaftliche Selbsthilfepotentiale zu aktivieren. Dadurch wird das UN-Leitbild der Quartiere auch für Menschen mit Demenz und deren Angehörige umgesetzt und die Bildung „sorgender Gemeinschaften“ unterstützt. Der AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH kommt in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt I-CARE die Aufgabe der Koordination von sechs weiteren interdisziplinären Verbundpartnern zu. Diese sind die Anasoft Technology AG, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, sowie die Media4Care GmbH und die Topsystem Systemhaus GmbH, außerdem die Universität Bremen und die Videmo Intelligente Videoanalyse GmbH & Co. KG, die in enger Kooperation und Austausch das Forschungsprojekt realisieren. Das Projekt I-CARE startete am 01.11.2015 und wird bis zum 31.10.2018 durchgeführt.

Bis Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen das Aktivierungsprogramm nutzen können, wird es aber noch etwas dauern. Derzeit befindet sich das Projekt in der Entwicklungsphase und dafür werden auch noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. „Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, durch eine Schulung und enge persönliche Begleitung erlernen die Teilnehmenden den Umgang mit dem Gerät“, erklärt Jana Lohse, Projektkoordinatorin bei der AWO Karlsruhe. Die enge Begleitung und ausführliche Schulung durch die Projektverantwortlichen, sowie die besonders einfach bedienbare Benutzeroberfläche des Programms sollen auch erkrankten Personen Freude bei der Auseinandersetzung mit der neuen Technologie ermöglichen. Unter wissenschaftlicher Begleitung können die Einschätzungen und Wünsche interessierter Betroffener direkt in die Entwicklung eingebunden werden.

Haben wir Ihr Interesse an einer Teilnahme geweckt? Dann kontaktieren Sie uns!

I-CARE Logo  BMBF-Logo

Ansprechpartnerinnen:     

Jana Lohse & Kristina Glesing

Hopfenstraße 3
76185 Karlsruhe
Tel: 0721/83140-941

E-Mail: j.lohse@awo-karlsruhe.de

Mehr Infos erhalten Sie auch im Internet unter: www.projekt-i-care.de