04.11.2026 / AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Sechs Alpakas wurden von jeweils einem Kind an der Leine einen Rundweg entlanggeführt. Die Kinder lernten, zurückhaltend und vorsichtig zu sein, um die Alpakas nicht zu erschrecken. Sie erfuhren aber auch, wie sie die Tiere zum Weitergehen motivieren konnten, wenn diese am Wegesrand stehen blieben und fraßen. Wichtig war außerdem, nicht direkt hinter den Alpakas zu stehen, weil sie nach hinten treten können. Die Ferienaktion bot damit Gelegenheit, Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit zu stärken. Die Eltern unterstützten ihre Kinder dabei, die Regeln und Empfehlungen umzusetzen. Die Wanderung bot so auch Raum für die Eltern-Kind-Interaktion. Außerdem konnten die Eltern ihre Kinder in einer anderen Umgebung erleben und sehen, welche Fähigkeiten sie dort zeigten.
Nach der Hälfte des Weges machte die ganze Gruppe an einem schattigen Platz Rast und wurde vom Veranstalter verköstigt: Für die „Zweibeiner“ gab es leckere selbstgebackene Alpakakekse, Obst und Saft. Die „Vierbeiner“ nutzten die Pause, um sich das schmackhafte Gras am Rastplatz einzuverleiben. Bei dieser Rast hatten die Kinder auch Gelegenheit, die wuscheligen Alpakas zu streicheln und Fragen zu stellen, zum Beispiel: „Spucken Alpakas auch, oder machen das nur Lamas?“ Die Antwort: Ja, auch Alpakas spucken, allerdings eher gegenüber Artgenossen als gegenüber Menschen. Nachdem sich die ganze Gruppe gestärkt hatte, wurde die letzte Etappe angetreten. Am Ende waren Groß und Klein glücklich, aber auch etwas müde von diesem besonderen Alpaka-Erlebnis.

