23.10.2026/ AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Seit 1976 setzt sich der Betriebsrat der AWO Karlsruhe mit Engagement und Überzeugung für die Interessen der Beschäftigten ein. Am 15. Oktober 2026 blickte das Gremium auf 50 Jahre erfolgreiche betriebliche Mitbestimmung zurück, ein Meilenstein, der nicht nur die Vergangenheit würdigt, sondern auch die Zukunft in den Fokus nimmt. Das Jubiläum bot die Gelegenheit, die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu feiern und gleichzeitig aktuelle Herausforderungen der Arbeitswelt zu diskutieren.

Zwölf Personen stehen in zwei Reihen für ein Gruppenfoto auf einer Terrasse. Im Hintergrund sind Wohngebäude zu sehen.

Der Betriebsrat der AWO Karlsruhe feierte im Oktober 2026 sein 50-jähriges Bestehen (auf dem Foto sind nicht alle Mitglieder zu sehen, da zu dem Zeitpunkt nicht mehr alle anwesend waren).

Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen 50 Jahren grundlegend verändert. Neue Berufsbilder, veränderte Arbeitszeitmodelle, Digitalisierung und steigende Anforderungen an soziale Dienstleistungen prägen auch die Arbeit bei der AWO Karlsruhe. Der Betriebsrat hat diese Entwicklungen über fünf Jahrzehnte begleitet und sich für die Rechte und Interessen der Beschäftigten eingesetzt. Welche Bedeutung betriebliche Mitbestimmung im Arbeitsalltag hat, zeigen konkrete Beispiele aus der Geschichte des Betriebsrats. Dazu zählen Betriebsvereinbarungen zu Dienst- und Schichtplänen sowie zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement, die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften und der Interessenausgleich zum Karl-Siebert-Haus.

Zwei große, mit Käse, Salat und Gemüse belegte Laugenbrezeln liegen auf einer Tischfläche. Die linke Brezel hat die Form einer Fünf, die rechte die Form einer Null.Herausforderungen für die kommenden Jahre

Bei der Jubiläumsfeier im Anschluss an die Betriebsversammlung würdigte die Betriebsratsvorsitzende Petra Teubner das Engagement der ehemaligen und heutigen Mitglieder des Gremiums. Sie erinnerte daran, wie viel Zeit und Energie die Interessenvertretung der Beschäftigten erfordert.

Zugleich richtete sie den Blick auf die Zukunft. Der demografische Wandel, neue Arbeitsmodelle und der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz stellen auch die betriebliche Mitbestimmung vor neue Aufgaben. Angesichts der Sparmaßnahmen bei Bund, Ländern und Kommunen komme es insbesondere darauf an, Arbeitsplätze zu sichern und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen zu verhindern. Dafür brauche es nach Teubners Worten Mut, auch unbequeme Themen anzusprechen, Dialogbereitschaft und Zusammenhalt. Das Jubiläum war zugleich Anlass, allen ehemaligen und aktiven Betriebsratsmitgliedern für ihr Engagement zu danken. Ihr Einsatz hat die betriebliche Mitbestimmung bei der AWO Karlsruhe über fünf Jahrzehnte geprägt.