Somajeh-Cathrin Noheh-Khan
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„Klimafreundlich pflegen“ bundesweites Projekt der AWO

Seniorenzentrum Grünwinkel nimmt teil – Startschuss war am 06.06.

Die AWO hat sich 2016 in einem weitreichenden Beschluss zum Klimaschutz bekannt und verpflichtet. „Um die Einrichtungen und Dienste der Sozialen Arbeit bei der Umsetzung dieser Selbstverpflichtung zu unterstützen, wurde mit Hilfe einer Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit das Projekt „Klimafreundlich pflegen“ ins Leben gerufen“, erklärte Steffen Lembke, Leiter Abteilung Qualitätsmanagement/Nachhaltigkeit Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. bei der Auftaktveranstaltung der Region Südwest am 06.06.2018 in Karlsruhe. Das Projekt „Klimafreundlich pflegen“ wird über drei Jahre laufen und hat für diesen Zeitraum das Ziel, mit 30 Einrichtungen der stationären Pflege Klimaschutzpläne zu entwickeln, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen sowie deren Wirksamkeit und den so geleisteten Beitrag zum Klimaschutz zu evaluieren. Das Seniorenzentrum Grünwinkel der AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH ist eine der 30 Pflegeeinrichtungen, die an dem Projekt teilnehmen.

„Bei der AWO in Karlsruhe gibt es 1500 Mitarbeiter und rund 80 Einrichtungen – wir sehen uns daher dazu verpflichtet, unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn die AWO bekennt sich als werteorientiertes und soziales Unternehmen auch zu dem Thema ökologische Nachhaltigkeit“, betonte Markus Barton, Geschäftsführer der AWO Karlsruhe. Innerhalb des Seniorenzentrums werden jetzt Klimaschutzteams unter Einbeziehung relevanter Fachkräfte, der Einrichtungsleitung sowie ggf. von Vertreter*innen der Gliederungen gebildet. Zum einen soll ein systematischer Klimaschutz in den Einrichtungen vor Ort initiiert werden. Dies gelingt durch die Erfassung des CO2-Fußabdrucks für jedes, am Projekt teilnehmende Pflegeheim. Auf Basis dessen werden in Workshops individuell für jedes Pflegeheim Klimaschutzmaßnahmen entwickelt, die die Projektteams vor Ort umsetzen. Die Wirksamkeit wird durch eine erneute Erfassung des CO2-Fußabdrucks überprüft. Durch Workshops auf regionaler Ebene und dem Teilen von Beispielen für erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen werden die Projektstandorte untereinander vernetzt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden gebündelt und veröffentlicht. So hat jedes interessierte Pflegeheim, gleich von welchem Träger es betrieben wird, die Möglichkeit auf die Erkenntnisse des Projekts „Klimafreundlich pflegen“ zurück zu greifen. Das Projekt begann zum 1. Januar 2018 und endet 2020 mit einer Fachtagung. „Wir möchten nach Ablauf des Projektes die Ergebnisse auch an unsere anderen Einrichtungen anpassen, um zu einer langfristigen Bewusstseinsänderung bei allen Mitarbeiter*innen, Klient*innen und auch deren Angehörig*innen beizutragen und damit wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen“, so Clarissa Simon, Prokuristin und Geschäftsbereichsleiterin Gesundheit und Pflege zum Abschluss.