#MehrWERTstiften

– Eine gemeinsame Kampagne der Liga der freien Wohlfahrtspflege und des DGB

Gemeinsam ein Zeichen setzen und für eine mehrWERTstiftende Sozialpolitik einzustehen, mit diesem Ziel initiieren die Karlsruher Wohlfahrtsverbände zusammen mit dem DGB eine Öffentlichkeitskampagne, auch und besonders mit Blick auf die im Herbst anstehenden Haushaltsdebatten.

Wohnen, Arbeit und Bildung – alle drei Bereiche sind auf freiwillige kommunale Haushaltsgelder angewiesen, um auch weiterhin die soziale Gerechtigkeit in Karlsruhe zu stärken und auszubauen. Mit kleinen Filmbeiträgen möchten wir auf unterschiedliche Projekte und Aufgabenstellungen aufmerksam machen, jeweils verbunden mit einer ganz konkreten Forderung an die Kommunalpolitik.

Sechs Kampagnenfilme unter dem gemeinsamen Motto „Arbeit, Bildung, Wohnen – nicht irgendwie, sondern gut“, werden ab dem 14. September in einem Zweitagesrhythmus über die Online- und Social-Media-Kanäle der Wohlfahrtsverbände veröffentlicht und adressieren einerseits unmittelbar den Karlsruher Gemeinderat und anderseits auch die breite Stadtgesellschaft, in dem sie gesellschaftlich relevante Themen ansprechen und Bedarfe benennen.

Folgen Sie der Kampagne doch auch über unsere Social Media Kanäle (facebook / Instagram) und teilen die Filme in Ihrem Netzwerk. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Kampagnenfilm 5 (22.09.) – DGB Stadtverband Karlsruhe

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Dieter Bürk, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Karlsruhe: „Digitalisierung, Transformation und Klimaneutralität sind nur einige Beispiele für die Herausforderungen einer neuen Arbeitswelt. Diese Aufgaben werden in der Regel nicht vom profitorientierten Markt gelöst. Vielmehr benötigt es eine starke Daseinsfürsorge mit einer Vision für die Menschen bzw. für unsere Gesellschaft in der Zukunft. Arbeitsplätze bedeuten für viele Menschen Existenzsicherung und deswegen muss den Arbeitnehmern*innen eine Chance auf einen Arbeitsplatz mit fairen Bedingungen ermöglicht werden. 

Wir sehen hier auch die Kommune zum Handeln verpflichtet, die in der Vergangenheit bereits erste Weichen stellte wie z.B. bei ihren Beschlüssen gegen Leiharbeit oder sachgrundlose Befristungen. Zum einen ihren eigenen Beschäftigten in allen städtischen Einrichtungen eine Perspektive zu geben und zum anderen Personen dabei zu unterstützen in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.  

Wir, die Liga der freien Wohlfahrtspflege und der DGB, fordern existenzsichernde Arbeitsbedingungen auch in städtischen Betrieben und Gesellschaften sowie integrative und inkludierte Arbeitsmarktmaßnahmen seitens der Kommune.” 

 

Kampagnenfilm 4 (20.09.) – AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH

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Markus Barton, Geschäftsführer der AWO Karlsruhe gGmbH: Das eigene Zuhause als Rückzugsort ist ein zentrales Kriterium für würdevolles Leben und gute Lebensqualität und gehört für die meisten Menschen ganz selbstverständlich zum Lebensalltag. Ganz anders geht es allerdings den Menschen inmitten unserer Gesellschaft, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind: Haben Sie eine Wohnung gefunden, sind es oft elementarste Probleme, die den Wunsch nach „schönem“ Wohnen in weite Ferne rücken lassen. Unsanierte Immobilien mit allen Konsequenzen von Schimmel über bröckelnde Putze bis zu defekten Installationen sind auch in Deutschland für viele Menschen mit geringem Einkommen die bittere Realität und vermitteln das Gefühl, nicht zu mehr als das „wert zu sein“. Gleichzeitig verhindert ein von der Daseinsvorsorge völlig entfesselter Immobilienmarkt den sozialen Aufstieg in besseres und lebenswertes Wohnen. 

Würdevolles Wohnen bedeutet mehr als nur „ein Dach über dem Kopf“ zu haben und setzt demnach nicht nur das Vorhandensein von Wohnraum, sondern auch mindestens die Erfüllung von allgemeinen Bau-, Instandhaltungs- und Ausstattungsstandards voraus, die Mieter*innen in Deutschland auf dem Wohnungsmarkt allgemeinhin erwarten.  

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Karlsruhe und der DGB treten daher dafür ein, dass allen Menschen, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten und persönlicher Lebenssituation, lebensWERTes Wohnen ermöglicht wird.

 

Kampagnenfilm 3 (18.09.) – Diakonisches Werk Karlsruhe e.V.

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Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werkes Karlsruhe: „Unsere Mitarbeitenden sind eine wichtige Ressource für unsere soziale Arbeit. Sie kennen die Bedürfnisse und Nöte, die die Menschen in Karlsruhe bewegen. Daraus entwickeln wir Angebote, die dann wiederum der einzelnen Person zugutekommen. Wir sind überzeugt: Bildungsangebote wie zum Beispiel unser Konversationskurs ‚Von Frau zu Frau‘ tragen zu einem guten Miteinander in unserer Stadt bei! Wir, die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Karlsruhe und der DGB fordern daher kreative, flexible und individuelle Bildungsangebote für alle Menschen in Karlsruhe, weil Bildung der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe ist.“

Kampagnenfilm 2 (16.09.) – DRK Kreisverband Karlsruhe e.V.

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Daniel Schneider, Rettungsdienstleiter und stellvertretender Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V.: „Schnelle und qualifizierte Rettung im Notfall – das ist die wichtigste Aufgabe des Rettungsdienstes. Unser Anspruch ist es, den Bürgerinnen und Bürgern im Stadt- und Landkreis Karlsruhe in den jeweiligen Notsituationen entsprechend dem aktuellsten Stand der Medizin und Technik bestmöglich zu helfen.   
Obwohl sich das Berufsbild des Rettungsdienstes aufgrund der gestiegenen Anforderungen stetig verändert, bleibt die Message gleich: Heute wie auch vor 10 Jahren geht es hierbei um einen lebensnotwendigen Job. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die in unserer Gesellschaft nicht wegzudenken ist. Umso schlimmer ist es, wenn die Kolleginnen und Kollegen im Einsatz behindert oder sogar angegriffen werden.

Wir, die Liga der freien Wohlfahrtspflege und der DGB, fordern mehr Unterstützung und mehr Anerkennung für die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Notfallrettung, unseren Lebensrettern.“

Kampagnenfilm 1 (14.09.) – Caritasverband Karlsruhe e.V.

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Susanne Rohfleisch, 1. Vorständin des Caritasverbandes Karlsruhe e.V.: „Bezahlbarer Wohnraum für alle ist knapp, daher muss neuer geschaffen werden. Dieses Problem stellt sich auch jungen Menschen aus Baden-Württemberg, die während ihrer betrieblichen Ausbildung in Karlsruhe zeitweise eine Bleibe benötigen, um die Berufsschulen zu besuchen. Während dieser Zeit, an einem anderen Ort auf sich allein gestellt, brauchen sie eine günstige Unterkunft mit Vollverpflegung sowie attraktive Freizeit- und Bildungsangebote. Der Caritasverband Karlsruhe e.V. betreibt dafür zwei Jugendgästehäuser mit jeweils ca. 100 Betten. Die Zukunftssicherung des Jugendwohnens ist dringend erforderlich, um Ausbildung zu stärken, Benachteiligungen durch die Berufswahl zu vermeiden und dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“