11.05..2026 / AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Im Rahmen unseres tiergestützten Gruppenangebotes „Soziales Kompetenztraining“ fand in den Osterferien eine besondere Aktion statt, die pädagogische Arbeit und Freude miteinander verbanden. Bei sonnigem Wetter machte sich eine Gruppe von Kindern aus der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) gemeinsam mit dem Therapiebegleithund Dante auf den Weg durch den Karlsruher Schlossgarten. Begleitet wurden die Kinder aus der AWO Kita Krone und der SPFH von ihren Eltern, Erzieherinnen und Fachkräften aus der SPFH. Der gemeinsame Spaziergang bot Raum für Begegnungen, Gespräche und das Einüben sozialer Kompetenzen im Alltag, Ziel war der gemeinsame Besuch einer Eisdiele.

Die Eltern kamen miteinander ins Gespräch und nutzten die Situation, um Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Solche Begegnungen fördern die Vernetzung untereinander und den gegenseitigen Austausch im Alltag. Gleichzeitig stellten die Kinder den Therapiebegleithund Dante vor und zeigten sichtbar stolz, wie sicher sie bereits im Umgang mit ihm sind. Ein solcher Ausflug bietet eine alltagsnahe Möglichkeit, Inhalte aus dem Gruppenangebot ‚Soziales Kompetenztraining‘ praktisch anzuwenden.

In der Gruppe werden unterschiedliche Themen mit den Kindern besprochen:

Selbstvertrauen: Den eigenen Mut entdecken und stärken.
Grenzen: Die eigenen Grenzen erkennen und benennen sowie die Grenzen anderer respektieren.
Miteinander: Kooperationsbereitschaft, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft im Umgang pflegen.
• Respekt: Regeln anerkennen und einen wertschätzenden Umgang leben.
• Lernen: Das in der Gruppe Erlernte, wie das Aushandeln von Regeln oder die gegenseitige Rücksichtnahme, soll auch innerhalb der Familien weiter eingeübt und gefestigt werden.

Nach dem Spaziergang hatten sich alle eine Belohnung verdient. In der Eisdiele bekamen alle Teilnehmenden ein Eis und natürlich ging auch Dante nicht leer aus und durfte sich über sein eigenes Hundeeis freuen. Solche gemeinsamen Ausflüge verdeutlichen, wie Dantes Anwesenheit den pädagogischen Alltag prägt. Er wirkt motivierend auf die Kinder und unterstützt sie dabei, sich aktiv einzubringen. Gleichzeitig strahlt er viel Ruhe aus, die sich positiv auf die gesamte Gruppendynamik überträgt. Der Therapiebegleithund ist seit fünf Jahren zusammen mit Esther Werling von den Familiennahen Hilfen ein fester Bestandteil im Sachgebiet.

Die Unterstützung der Gertrud-Maria-Doll Stiftung und der Hanne-Landgraf-Stiftung trägt wesentlich zur Umsetzung dieses Angebots bei.