
Im Rahmen der städtischen „Dreck-Weg-Wochen“ waren junge Menschen und Mitarbeitende aus dem Angebot „Wohnen für junge Menschen“ im Karlsruher Stadtteil Rüppurr unterwegs. Ausgestattet mit Greifzangen und Müllsäcken liefen sie an einem Vormittag im April durch die Straßen des Stadtteils.
Drei Gruppen zogen für rund zwei Stunden durch unterschiedliche Bereiche von Rüppurr und sammelten achtlos entsorgten Müll ein. Begleitet wurden sie von pädagogischen Fachkräften.
Im Fokus standen dabei konkrete Erfahrungen im Alltag:
- Gemeinsames Handeln im öffentlichen Raum.
- Direkte Auseinandersetzung mit Umweltverschmutzung.
- Gespräche über Verantwortung und eigenes Verhalten.
Pädagogische Bedeutung für die Jugendhilfe
Durch das konkrete Erleben wird ein Lernprozess angestoßen: Jugendliche können erkennen, welche Auswirkungen ihr eigenes Verhalten auf die Umwelt hat. Dies fördert soziale Kompetenzen und stärkt das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln.

