29.05.2026 /AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Ende Mai herrschte im Städtischen Klinikum Karlsruhe ein geschäftiges Treiben der ganz besonderen Art: Das Teddy-Krankenhaus hatte seine Türen geöffnet. Als Betriebskita des Klinikums war die AWO Kita Klinikzwerge hautnah dabei und erlebte, wie aus den Kindern mutige Kuscheltier-Eltern und stolze Assistenzärzt*innen wurden.
Von Kopfschmerzen bis zum verstopften Blutgefäß: Die Diagnosen, mit denen die Kinder ihre Plüschfreund*innen einlieferten, hatten es in sich. Brummbär mit heftigen Kopfschmerzen, ein Känguru mit akuter Übelkeit oder ein Kuschelfrosch mit — man höre und staune — verstopften Blutgefäßen: Die Bandbreite an tierischen Wehwehchen war riesig.
Freiwilligendienstler*innen, Pflegekräfte und Ärzt*innen des Klinikums, darunter auch einige Kita-Eltern im weißen Kittel, behandelten jeden flauschigen Patient*in mit vollem Ernst. Die Kinder durften bei jedem Behandlungsschritt assistieren: Stethoskop anlegen, Reflexe testen, Verbände wickeln. Das Ziel dahinter ist so einfach wie wirksam: den Kindern spielerisch die Angst vor dem Arztbesuch und dem Krankenhaus zu nehmen.
Die Untersuchung: Fieberhaft abgehört, Reflexe getestet, Verbände angelegt.
Der OP-Saal: Sogar Operationen wurden durchgeführt, um verstopfte Gefäße zu flicken und Kuscheltier-Herzen wieder höher schlagen zu lassen.
Die Apotheke: Zum Abschluss gab es das passende Rezept, inklusive einer Extraportion Mutmacher-Medizin.
Bär, Hase und Kuschelfrosch haben ihre Behandlung alle gut überstanden und dürfen sich jetzt erholen. Den Kindern sah man den Stolz auf ihre erste Assistenz noch eine Weile an. Unser Dank gilt dem Team des Städtischen Klinikums und den Eltern, die zwei Tage lang echte Kolleg*innen waren.


