17.04.2026 / AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH

Gelbe Narzissen als Brückenbauer: Die Krebsberatungsstellen Mittlerer Oberrhein der AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH waren am 27. März 2026 auf dem Stephansplatz präsent. Trotz frischer Morgentemperaturen sorgte das Team auf dem Wochenmarkt für Aufmerksamkeit, führte viele Gespräche und sammelte Spenden für Betroffene und Angehörige.

Auch der frostige Morgen konnte die Stimmung unter den Helfer*innen der Krebsberatungsstelle und des Fördervereins nicht kühlen, warm und herzlich war sie von der ersten Minute an. Als der Marktbetrieb am Stephansplatz Fahrt aufnahm, füllte sich der Stand schnell. Die Bilanz des Tages spricht für sich: Alle 500 mitgebrachten Narzissen wurden gegen eine Spende verteilt.

Gespräche zwischen Marktständen

Der HOPE-Aktionstag brachte die Beratungsangebote dorthin, wo das Leben stattfindet. Das Team suchte den Kontakt auf dem Markt, und die Menschen kamen. Manche steuerten den Stand gezielt an, andere blieben spontan stehen. Franziska Petridis, Leiterin der Beratungsstellen, erinnert sich an eine solche Begegnung: „Zwei junge Frauen nahmen eine Blume entgegen. Was als kleine Geste begann, entwickelte sich zu einem intensiven Gespräch über unser Angebot. Am Ende nahmen sie einen Flyer für eine Person in ihrem Umfeld mit, die Unterstützung braucht.“

Was die Menschen bewegte

Die Fragen, die das Team erreichten, kamen aus ganz unterschiedlichen Richtungen. Manche Erkrankte wollten wissen, wie die Beratungsstelle im Alltag helfen kann. Andere fragten für jemanden aus ihrem Umfeld:  Angehörige, Freund*innen, Kolleginnen*Kollegen. Wieder andere suchten schlicht das Gespräch, weil das Thema sie beschäftigt. Krebs ist kein Randthema und ein Stand auf dem Wochenmarkt macht das sichtbar.

Franziska Petridis zieht ein zufriedenes Fazit:

„Eine tolle Aktion, die meine Mitarbeitenden gemeinsam mit den Mitgliedern des Fördervereins auf die Beine gestellt haben. Wir hatten wunderbare Begegnungen mit interessanten Menschen, es war ein gelungener Auftakt. Nur das Wetter bestellen wir fürs nächste Jahr etwas wärmer.“

Warum Ihre Unterstützung so wichtig ist

Hinter den Kulissen der Beratungsarbeit steht eine große finanzielle Herausforderung. Zwar wird die Krebsberatung zu rund 80 % von den Krankenkassen und zu 10-13 % vom Land Baden-Württemberg getragen, doch es bleibt eine Finanzierungslücke von bis zu 7 bis 10 %.

Diese Differenz sowie spezielle Gruppenangebote müssen Jahr für Jahr über Spenden und Eigenmittel der AWO Karlsruhe gedeckt werden. Da die Nachfrage stetig steigt, allein im letzten Jahr fanden rund 3.300 Beratungsgespräche statt,  ist die Unterstützung durch die Bevölkerung essenziell. Nur so können wir sicherstellen, dass Betroffene und Angehörige auch in Zukunft innerhalb kurzer Zeit und völlig kostenfrei Hilfe finden.

Menschen am Infostand und Musiker beim HOPE-Aktionstag auf dem Stephanplatz in Karlsruhe.

EINDRÜCKE IM VIDEO

Der HOPE-Aktionstag wurde auch von Baden TV begleitet. Der Beitrag zeigt die Aktion auf dem Stephansplatz und macht sichtbar, wie viele Gespräche und Begegnungen an diesem Tag entstanden sind: baden-tv.com

So können Sie helfen:
Jeder Beitrag hilft uns, die Lücke zu verkleinern und die psychoonkologische Begleitung in der Region Karlsruhe, Baden-Baden und Bruchsal dauerhaft zu sichern. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder eine Mitgliedschaft im Förderverein:

Spendenkonto:
Förderverein Krebsberatung e.V.
Volksbank Karlsruhe e.G.
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